In der Küche
Tecia
Die Pfanne. Daher die Patate in tecia, langsam geröstet. Wer in Triest aufgewachsen ist, erkennt sie am Duft, bevor er sie sieht.
Traditionelle Triester Küche
Fisch aus der Adria, Rezepte aus Venedig und Istrien, Aromen, die aus Wien kamen: In Triest stehen sie auf derselben Karte. Bei uns auch.
Eine Küche an der Grenze
Triest war jahrhundertelang der wichtigste Hafen der Habsburgermonarchie, am Meer und nur wenige Kilometer von Istrien und vom Karst entfernt. Seine Küche ist so geblieben: eine Küche der Grenze.
Vom Meer und aus Venedig kommen die Stockfischcreme und die sardoni in savor. Aus Istrien die buzara. Aus Wien und Mitteleuropa Gulasch, alles Panierte, Kren und Strudel. Und dann gibt es die Gerichte, die genau hier entstanden sind, in den Buffets und Osterien der Stadt: die caldaia mit gekochtem Schweinefleisch und die Kartoffeln in tecia.
In der Osteria La De Jure stehen diese Gerichte neben unserer Fischküche und ein paar eigenen Rezepten. Unten finden Sie die, die wir kochen, fotografiert in der Osteria. Wer Triest besucht und die Stadt schmecken will, fängt am besten hier an.
Triester Gerichte
Im Triester Dialekt ist die tecia die Pfanne. Die Kartoffeln werden gekocht, grob zerdrückt und langsam geröstet, bis sie eine Kruste bekommen; meist mit Zwiebeln, bei uns mit Pancetta.
Es ist die Beilage zu allem: zur Caldaia, zu Fleisch, zu einem Teller Gulasch. Bestellen Sie ruhig eine Portion mehr, als Sie glauben zu brauchen.
Das Aushängeschild der Triester Buffets: Schweinefleisch, im großen Topf gekocht – der caldaia – und heiß serviert. Dazu gehören immer Senf und frisch geriebener Kren, scharf und würzig.
Bei uns kommt sie mit Patate in tecia. Mehr dazu auf der Seite über das Triester Buffet.
Zur Zeit der Monarchie aus Ungarn gekommen und in Triest zum Hausgericht geworden: Fleisch, lange mit Zwiebeln und Paprika geschmort, bis eine dicke, dunkle Sauce entsteht.
Die Sauce tunkt man ohne Scham mit Brot auf. Das Gericht für Abende, an denen die Bora weht – der berühmte Wind von Triest.
Das Erbe Venedigs an dieser Küste. Die sardoni, große Sardellen der Adria, werden frittiert und ruhen dann mit Zwiebeln und Essig; der Stockfisch wird mit Olivenöl zu einer Creme geschlagen.
Bei uns kommen beide zusammen in der Meeresvorspeise. Unsere übrigen Fischgerichte finden Sie auf der Seite über Fisch.
Die Panade ist das Stück Wien, das Triest nie zurückgegeben hat. In unserer Vitrine: panierte Auberginen und Zucchini, Fleischbällchen, Schweinerücken (ombolo), paniertes Hähnchen und panierte Stockfischcreme.
Man isst sie an der Theke, gern auch im Stehen, oder am Tisch als Vorspeise.
Triestinisch bei Tisch
Man braucht sie nicht, um verstanden zu werden, aber sie helfen.
In der Küche
Die Pfanne. Daher die Patate in tecia, langsam geröstet. Wer in Triest aufgewachsen ist, erkennt sie am Duft, bevor er sie sieht.
Auf dem Teller
Meerrettich, frisch gerieben. Scharf und würzig, gehört er auf die Caldaia und auf gekochtes Fleisch. Österreichische Gäste kennen das Wort: Es kam über das Deutsche und das Slowenische in den Triester Dialekt, wie die halbe Küche der Stadt.
Zum Schluss
Auf der Dessertkarte steht Strudel, der letzte Gruß Mitteleuropas vor dem Kaffee. Oder Crêpes mit Nutella und das Dessert des Tages.
„Wirklich köstliches Essen, Fleisch wie Fisch, und vor allem Triester Spezialitäten.“
Vor dem Besuch
Sie finden uns in der Via Giulia 51: Achten Sie auf das rote Schild über der Markise. Abends reservieren Sie besser – ein Anruf genügt. Wer nur vorbeikommt, kann auch schnell an der Theke etwas essen.
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Den Hunger bringen Sie mit, um den Rest kümmern wir uns. Zum Reservieren rufen Sie uns einfach an!